Pfarreirat St. Severin

Eilendorf und Rothe Erde, dass sind nicht nur zwei Ortsteile, die durch die Fusion zu Beginn des Jahres 2008 zusammengekommen sind, sondern auch drei Kirchen mit ihren Gemeinden, die dabei zu einer Pfarrgemeinde zusammenwachsen mussten.
Drei Kirchen, die jede für sich eine eigene Geschichte haben und wir Ihnen hier einmal etwas näher vorstellen möchten.Beginnen wir mit St. Severin, der ältesten der drei Kirchen. Diese Pfarrkirche ist dem Hl. Severin von Köln geweiht, der in der zweiten Hälfte des 4.Jahrhunderts als Bischof und Bekenner wirkte. Am 10. Mai 1864 legte der Kölner Weihbischof Dr. Baudry den Grundstein zu dem heutigen Bau im neuromanischen Stil. Es entstand eine dreischiffige Bruchsteinbasilika mit polygonalem Chor und zwei Querschiffen. In den Jahren 1974-1980 wurde die Bausubstanz der Kirche saniert und der Innenraum umgestaltet.
Seit 1988 ist die Pfarrkirche St. Severin als Baudenkmal in die Baudenkmalliste der Stadt Aachen eingetragen.
St. Severin ist eine der ältesten Gemeinden im Raum Aachen. Im Jahr 1993 konnten wir das 700 jährige Bestehen der Kirchengemeinde feiern.

St. Apollonia und St. Barbara sind sogenannte Filialkirchen in der Groß-Pfarre St. Severin.Die Barbarakirche liegt im Ortsteil Rothe Erde und wurde am 13. Januar 1901 eingesegnet.
Geweiht ist sie der Hl. Barbara, der Schutzpatronin der Berg-und Hüttenleute.
Im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts war Rothe Erde im Zuge der Industrialisierung um das Vierfache gewachsen und die Einrichtung eines eigenen Seelsorgebezirks war unumgänglich geworden. Bis 1935 gehörte die Pfarre zum Dekanat Aachen, dann zum Dekanat Aachen/Nordost und seit 1973 zum Dekanat Aachen-Eilendorf.
Die Bombenschäden, die bei den Luftangriffen im Jahr 1944 entstanden waren, wurden in den Jahren nach Kriegsende beseitigt. Im Jahr 1957 erhielt die Kirche durch Weihbischof Dr. Hühnermann mit der Konsekration des neuen Altars sowie des gesamten Kirchenraumes ihre Weihe.Die Grundsteinlegung der Apolloniakirche fand im Jahr 1959 statt.
Im März 1961 wurde das neu erbaute Gotteshaus von Bischof Pohlschneider feierlich eingeweiht und der Hl. Apollonia anvertraut. 1969 wurde die Vikarie zur Pfarre St. Apollonia erhoben und Vikar Werner Werker zum Pfarrer ernannt.
Mit Unterstützung des ansässigen Kirchbauvereins konnten im Innenraum der Kirche viele sakrale Elemente wie Tabernakel, Ambo, eine neue Orgel und die Bronzeplastik der Hl. Apollonia eingegliedert werden. Ein besonderes Merkmal der Apolloniakirche ist die moderne bunte Glasfassade im Altarraum und an der Westseite der Kirche. Der modern gestaltete Innenraum hat den Charakter einer Versammlungskirche.
Direkt neben der Kirche entstand im Jahr 1995 ein großzügig gestaltetes Pfarrheim, dass schon jetzt für die gesamte Pfarrgemeinde St. Severin nicht mehr wegzudenken ist.

www.apollonia-barbara-severin.de